Samstag, 22. November 2008
Sonntag, 14. September 2008
Samstag, 13. September 2008
Sonntag, 27. Juli 2008
Ofengemüse vom Blech
div. Gemüse der Saison (Brokkoli, Zucchini, Spargel, Pilze, Karotten,
grüne Bohnen auch kleine, neue Kartoffeln)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Tel. Kräuter der Provence (od. ganz viele frische Kräuter, Rosmarin,
Oregano, Thymian usw.)
2 Lorbeerblätter
(Kräuter)salz
Pfeffer
250 ml Weißwein (ersatzweise Gemüsebrühe)
8 Essl. Olivenöl
400g Strauchtomaten
Gemüse putzen und in gleich große Stücke schneiden (bei Bedarf
blanchieren Grüne Bohnen, Brokkoli...)
Gemüse in einer großen Schüssel mit den Gewürzen und Flüssigkeiten gut
durchmischen, auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200
Grad ca. 25-35 min backen.
15 min vor Ende die Tomaten hinzugeben.
Optional mit frischem Parmesan und Basilikum bestreuen.
Schmeckt mit Nudeln, Kartoffeln oder einfach pur mit frischem Brot od.
natürlich als tolle Beilage zu Fisch u. Fleisch.
Ö-Reich: Marillenkirtag in Spitz
Faszinierende: der Marillenknödelautomat, schon Tage davor haben wir
uns gefragt wie der wohl aussieht und funktioniert??
Doch einfacher als gedacht, man stellt sich in die lange Schlage, die
am Sonntag nachmittag nicht gerade kurz war, hinter uns wurde beraten
ob man besser 12 statt 10 Knödel nimmt, kauft sich Jetons und wirft
die, nach weiteren wartenden Minuten, in den Einwurf, schwupps, da
geht eine Schublade auf und heraus kommen duftende, frische Knödel.
Die waren übrigens sehr, sehr lecker!!
Freitag, 25. Juli 2008
Ö-Reich: Hörnchen oder Kipferl
Natürlich wurde während unseres Aufenthaltes in Österreich auch wieder etwas selbst gebacken. Wozu sonst hat man auch dort einen Backstein im Ofen? Neben einem 5-Minuten Brot mit Kürbisverhackertem (gehackte Kürbiskerne, gibts in Österreich beim Hofer) bestreut gab es die leckeren Hörnchen aus dem Kühlschrank wie im Blog "Küchenlatein" vorgestellt.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Ö-Reich: Felsengartl
Am Wochenende gab es einen Kurzurlaub nach Österreich mit einigen leckeren Erlebnissen. Genug Stoff für den Blog. An der Donau, bei Krems gelegen befindet sich das idyllische Restaurant "Felsengartl". Hier haben wir am Samstag bei teils heftigem Regen draussen zu Abend gegessen. In einer Reihe auf einer Holzbank bei strömendem Regen zu sitzen war schon etwas komisch. Dafür sollte dann eigentlich das Essen entschädigen. Leider gab es hier Licht und Schatten. Nach einer guten Vorspeise (Ziegenfrischkäse in Schinken gerollt mit Salatgarnitur) ging es dann beim Hauptgang bergab. Semmerlknödel mit frischer Schwammerlsoße ist eigentlich ein klassisches Gericht für die Gegend, hat Saison und sollte eigentlich richtig gut schmecken. Leider bestanden die "Semmerlknödel" nur aus zwei mageren Scheiben die in einer Suppenschale in Soße schwimmend serviert wurden. Die Soße war dann aber das eigentliche Ärgernis. Dünn und schlabbrig, dazu etwas fad kann man dem Koch nur etwas mehr Mut beim Abschmecken wünschen. Auch das zweite Hauptgericht (Hühnchenfilet mit Spinatfülle) hat diesen Eindruck leider bestätigt.
Donnerstag, 17. Juli 2008
Die schnellste Béarnaise der Welt
Dass es auch anders geht und trotzdem nicht viel Aufwand braucht, zeigt uns das leckere Rezept bei Chili und Ciabatta:
Chili und Ciabatta: Salzgeröstetes Schweinefilet mit der schnellsten Béarnaise der Welt
Mittwoch, 16. Juli 2008
Focaccia und Pizza


Was macht man mit einem Brotteig zum 5 Minuten Brot der schon etwas zu lange im Keller stand und nun sehr sehr klebrig ist? Mein Versuch mit dem Küchenrührer etwas Dinkelmehl einzurühren und dann noch etwas gehen zu lassen, endete in einem leckeren Focaccia mit Olivenöl und frischen Kräutern aus dem Garten dass in 12 Minuten auf dem heissen Schamottstein einfach richtig knusprig wurde.
Montag, 14. Juli 2008
Schnelles Rezept: Schinkenfleckerl
bei del.icio.us speichern
Sonntag, 13. Juli 2008
Lehmofen für den Garten
Ich finde die Idee einfach faszinierend im Garten einen Ofen stehen zu haben der quasi in dieser Form schon Jahrhunderte oder auch Jahrtausende im Einsatz ist. Das Prinzip ist genauso einfach wie bestechend: Man stelle einen guten Untergrund aus hartem Material her, häufe etwas Sand zu einem Hügel auf und belege diese "Form" mit Lehm oder Ton der einfach trocknen gelassen wird. Danach entnimmt man vorsichtig den Sand und hat einen ganz simplen Ofen.
Das Vorhaben lässt sich natürlich noch mit diversen Extras wie Schornstein, Ofentür oder auch den Ofen als Skulptur zu gestalten ausbauen, aber im Prinzip soll wirklich die einfache Variante reichen um schon sehr gutes Brot backen zu können.
Sobald ich Zeit dazu habe, wird das ausprobiert!
Das Buch heisst übrigens: Build your own Earth Oven
Mittwoch, 18. Juni 2008
Brot mit Vollkornanteil frei nach "Artisan Bread in 5 Minutes a Day"
Relativ oft passiert es mir, dass ich je nach Verfügbarkeit von Zutaten ein Rezept frei Schnauze abwandle. So auch diesmal. Das Grundrezept für Artisan Bread in 5 Minutes musste dran glauben und wurde mit einer halben Cup Roggenmehl und einer Cup Vollkornmehl verändert. Die Cup-Maße hatte ich mir auch in den USA besorgt um mich nicht mit krummen Grammangaben immer rumschlagen zu müssen. Die restlichen Zutaten habe ich gleich gelassen und bin auch mit der Wassermenge gut ausgekommen.
Das Ergebnis, gebacken nach der Methode "Dutch Oven" im Topf, war sehr locker, tolle Kruste und einwandfrei im Geschmack. Ich habe aus dem Teig nicht nur ein Brot, sondern auch ein paar Brotstangen (sehr dünn, sehr knusprig) gebacken, die wir dann beim Spiel "Deutschland-Österreich" gemeinsam geknabbert haben. Der Rest des Teiges kommt heute abend auf den Grill. Ich werde einen dünnen Fladen machen den ich auf einem Pizzablech im Kugelgrill backen werde. Hoffentlich gibt das was.
Eigentlich ist Brot backen ja eine Angelegenheit bei der man sich genau an die Maße und an die Zutaten halten sollte. Bei mir klappen solche Experimente aber ein Glück relativ häufig. Selten dass ich etwas wegwerfen muss. Also nur Mut zum Ausprobieren. Muss man ja nicht gerade dann machen wenn man eh keine Zeit hat und Gäste kommen.
Sonntag, 8. Juni 2008
Mittwoch, 4. Juni 2008
Rezeptsoftware Organized Gourmet 3.0 für Leopard
Mich wundert immer warum Leute eine solche Software einsetzen und ob das dann praktisch ist. So richtig habe ich für mich den Nutzen noch nicht gefunden. Einen Einkaufszettel aus der Software generieren halte ich für unpraktisch.
Meine Rezepte, wie auch alle sonstigen Schnipsel aus dem Internet, verwalte ich mit der Software Devon Think
Eine feine Lösung mit Volltextsuche und automatischer Einordnung/Klassifizierung der Dokumente auf KI-Technologie basierend.
Ofen im Sommer
Seid wir uns nach einem neuen Domizil umgesehen haben, interessieren
wir uns schon für einen Kaminofen. Einerseits natürlich um damit im
Winter zusätzlich heizen zu können und eine gemütliche Wärme zu
erzeugen, andererseits aber auch um damit evtl. auch backen zu können.
Kaminöfen mit Backfach gibt es ja nun einige im Angebot. Welcher aber
eignet sich um damit wirklich Brot backen zu können? Welcher Ofen
erreicht in diesem Fach auch die entsprechende Temperatur?
Einige erreichen diese Temperatur auf jedenfall nicht. Die Öfen deren
Warmhaltefach mit einer Tür nachzurüsten ist, machen genau das, sie
halten etwas hinter ihrer Tür warm. Das reicht dann um langsam einen
Bratapfel zu garen oder andere Dinge zu wärmen. Brot benötigt andere
Vorraussetzungen um richtig gebacken zu werden. Leider schied unser
Favorit "Tulikivi" wegen der nicht belastbaren Decke im Fachwerkhaus
recht schnell aus. So ein richtiger Specksteinofen wiegt nunmal
wesentlich mehr wie eine Tonne und da muss die Statik stimmen. Nach
einigen Terminen bei verschiedenen Ofenbauern und umfangreicher
Recherche im Internet hatten wir uns für den Kaminofen Pallas Back von
Austroflamm entschieden. Der ist gewichtsmäßig in Ordnung und hat
optional die Möglichkeit noch einige Wärmespeicherplatten zusätzlich
aufzulegen. Das hält die Wärme dann länger und sorgt für Wärme auch
noch am nächsten Morgen. Eine Besonderheit neben dem schön breiten
Backfach sind die beiden Kochplatten auf dem Ofen. Da kann dann im
Winter auch mal eine Kanne mit Wasser für den Tee drauf. Vielseitig
aber dennoch von der Optik kein Küchenherd.
Da wir auch noch einen neuen Edelstahlschornstein an der Aussenwand
benötigten, war ein Vorab-Termin mit dem Schornsteinfeger
obligatorisch und wie sich später zeigte auch sehr wichtig. Nur so
bekommt man alle Anforderungen der Brandsicherheitsbestimmungen und
die spätere Abnahme durch den Schornsteinfegermeister gesichert und
auch den ein oder anderen Tipp für den Ofen. Empfehlenswert scheint es
mir auch einen kompetenten Ofenbauer vor Ort auszusuchen und sich dort
beraten zu lassen. Leider war unsere Erfahrung dass die Qualität der
Beratung sehr unterschiedlich ist. Wir haben uns dann nach einigen Aha-
Erlebnissen für den Ofenbauer Sinning in Elz entschieden.
Der erste positive Eindruck hat sich hier nicht als Trugschluss
erwiesen und die Ausführung lief dann auch perfekt. Ideal war auch die
Tatsache, dass sich Ofenbauer und Schornsteinfeger bereits vorab
abgesprochen haben und so der Einbau sehr stressfrei von sich ging.
Den Termin für die Installation auf den Sommer zu legen wo die
Ofenbauer nicht ausgelastet sind war auch ein Vorteil. Da durften wir
uns dann für die Montage problemlos einen Termin nach unseren Wünschen
aussuchen. Jetzt steht er da und wartet auf die Endabnahme durch den
Schornsteinfeger. Ich bin gespannt wie die ersten Backversuche ausgehen.
Montag, 2. Juni 2008
Schnelles Brot
Es gibt einige Quellen im Internet die sich rund um das schnelle
Backen von gutem Brot drehen. Ich meine jetzt nicht diese seltsamen
Versuche mit Backpulver oder Bier, sondern richtige Brote aus den
normalen Zutaten Wasser, Hefe, Salz und Mehl. Qualitativ vergleichbar
mit Brot von einem guten Bäcker. Da ich schon mehrmals danach gefragt
worden bin, hier mal die beiden bei mir beliebtesten Rezepte.
Eines davon habe ich schon erwähnt Blogeintrag Nachwirkungen und auch
schon öfter nachgebacken. Dazu gibt es ein Video hier: Video bei Startribune
und das Rezept mit Erfahrungsbericht in diesem Blog: RezkonvSuite. Eine
andere Variante backe ich auch ab und an. Diese nennt sich "No-Knead-Bread"
und kommt, wie kann es anders sein, ebenfalls aus den
USA. Das Originalrezept gibt es bei der NY-Times und die deutsche Adaption gibt es
unter anderem hier: foolforfood.de
Wenn man sich beide Rezepte einmal genau anschaut unterscheiden diese
sich nicht wesentlich und basieren auf dem gleichen Prinzip, der
Autolyse. Das klappt einfach perfekt und wahrscheinlich besser als
manch ein Bäcker je gedacht hat, wenn er überhaupt auf den abstrusen
Gedanken kam den Teigansatz nicht mehr zu kneten und gleich kühl zu
stellen.
Am Anfang tut man sich es allerdings als Anfänger mit dem doch sehr
klebrigen Teig sehr schwer. Dazu sind aber die Tips unter Artisan
Bread in 5 Minutes gut zu gebrauchen. Immer wenn möglich eine
Teigspachtel verwenden (ich habe auch große Spachteln aus dem
Baumarkt, die klappen perfekt) und den Teig vor dem entnehmen aus der
Schüssel etwas bemehlen. Dann geht es gut.
Jede Variante der Teige oben ist auch ein Versuch wert. Das Foto zeigt
eine Variante des No-Knead-Brots als Baguette mit Kürbiskerngehacktem
bestreut. Viel Spass beim ausprobieren!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Kaffeemaschinen - Erfahrungen
Weiter unten habe ich schon einmal zum Thema Kaffeemaschinen etwas
geschrieben. Damals ging es mehr um die Abgrenzung Siebträger und
Kapsel- bzw. Padmaschine. Heute soll es mehr darum gehen unsere
Erfahrungen mit diversen Vollautomaten und Siebträgern wiederzugeben.
Vor etwas mehr als drei Jahren und sechs Monaten haben wir uns als
Cappuccino und Latte Macchiato Liebhaber die auch gerne mal einen
Espresso trinken einen neuen Vollautomaten zugelegt. Nachdem unsere
erste Maschine (Saeco Royal Digital) nach einigen Jahren den Geist
aufgegeben hatte (Elektronikschaden) sollte es kein Rückschritt sein
und auch noch einen guten Espresso liefern (das konnte die Saeco
nämlich nur unzureichend). Nach langer Suche in diversen Foren und
einem Besuch bei einem Händler vor Ort mit Kaffeeprobe war es klar: es
wird eine Quickmill 5500 Super Cappuccino. Mit über zweitausend Euro
nicht gerade billig aber anscheinend robust, kein überflüssiger
Schnickschnack und ein richtig guter Espresso. So gut wie wir noch nie
einen vorher von einem Vollautomaten getrunken haben. In den nächsten
drei Jahren hat die Maschine dann auch relativ gute Dienste geleistet.
Sie hat immer einen ausgezeichneten Espresso gemacht, uns mit
Cappuccino und Latte Macchiato bei Laune gehalten. Leider sind auch
einige kleinere und ein größerer Defekt zu verzeichnen.
Als erstes ist eine Dichtung am Kolben zerbröselt, diese
Spezialdichtung ist dann vom Händler nach einigen Tagen geliefert
worden. Einbauen war kein Problem. Danach ist dann die Patrone für den
Milchschaum herzustellen am oberen Plastikstück abgerissen. Das war
schon etwas teuerer, da vom Händler als Ersatz ein Messingstück
geliefert wurde das robuster sein sollte da dieser Fehler wohl öfter
auftreten würde. Leider war dieses Stück nicht 100%ig wie das
Original, der Milchschaum veränderte sich also etwas.
Nach einiger Zeit lief dann vermehrt Wasser aus dem Kaffeeauslass
nach, man musste also den Espresso immer rechtzeitig wegziehen um
diesen nicht mit einem Schwall Wasser verwässert zu bekommen.
Ärgerlich! Der erste Service beim Händler wurde dann nach knapp zwei
Jahren turnusgemäß gemacht. Nicht ganz billig, aber dabei wurde die
Maschine entkalkt (nur sehr schwer selbst möglich, da man die Maschine
wegen des Kessels dabei zerlegen muss) und alle Dichtungen erneuert.
Also Hoffnung eine wie neue Maschine zu bekommen.
Einige Wochen später fing die Maschine aber leider an Wasserlachen
unter sich zu bilden. Die Herkunft des Wassers blieb nicht nur uns
schleierhaft, auch beim Händler konnte man keine Fehlfunktion
feststellen. Das Wasser blieb aber weiterhin da. Nicht sehr viel, aber
genug für etwas Sauerei was wir eigentlich mit dem Vollautomaten
gegenüber dem Siebträger vermeiden wollten.
Noch einige Zeit später stellte die Maschine es dann plötzlich ein
Wasser in den Kessel zu pumpen. Darauf stiegt der Druck gewaltig an
und es war aus mit Milchschaum produzieren. Zum Händler gebracht und
durchchecken lassen. Ergebnis: Kein Fehler feststellbar, Maschine
klappte perfekt und pumpte auch wieder Wasser in den Kessel.
Tatsächlich, wieder zuhause aufgestellt war der Fehler weg. Konnte
eigentlich nur ein klemmendes Ventil oder sowas sein was durch den
Transport gelöst wurde. Der Fehler trat auch prompt wieder auf.
Maßnahme: Maschine kurz schütteln und rütteln. Danach ging es dann
wieder eine Zeit lang. Vor unserem Urlaub fiel dann noch die Heizung
aus. Reparatur von einigen hundert Euro, Maschine wieder weg und die
anderen Probleme immer noch nicht behoben. Für uns der Zeitpunkt sich
von der Maschine zu trennen. Bei der Erstellung des Kostenvoranschlags
kam dann raus, dass sich in der Maschine eine Art Schlamm gebildet
hatte, der evtl. auch für die anderen Probleme verantwortlich sein
könnte. Herkunft ist nur absolut unklar, da bei uns nur gefiltertes
Wasser verwendet wird und die Maschine auch einen Feinfilter am
Ansaugstutzen hat.
Fazit: Die Maschine hat richtig guten Kaffee gemacht, ganz passablen
Schaum bis die Milchpackung leer war und auch optisch ganz ok. Soweit
die positiven Dinge. Die Ersatzteile (kleine Teile, Dichtring, Stutzen
etc.) schienen uns übermässig teuer und leider gab es einige kleine
Defekte. Der Aufwand die Maschine zu reinigen und zu pflegen war nicht
unerheblich. Ich schätze alle 5-6 Wochen zwei Stunden. Wobei das nicht
übertrieben war, dreckig war sie dann jedesmal und das bei im Schnitt
nur 2-4 Kaffeebezüge am Tag. Am Ende wurde das durch die
Undichtigkeiten auch schlimmer. Der Ausfall am Ende mag vom Schlamm
gekommen sein, aber wirklich Spaß hat die Maschine schon vor diesem
Zeitpunkt nicht mehr gemacht.
Jetzt haben wir uns für die Quickmill 3035, einen Siebträger mit
eingebauter Mühle und Thermoblock anstatt Kessel entschieden. Die
Maschine läuft jetzt seit 14 Tagen und macht genau das was sie soll:
hervorragender Espresso bei vertretbarem Aufwand.Saubermachen ist kein
Problem: Milchdüse mit heissem Wasser spülen, mit einem feuchten
Lappen abwischen und ab und an mal das Sieb reinigen. Entkalken kann
man die Maschine auch selbst. Keine Putzorgien mehr.
Seltsam fanden wir nur, dass die Sudschale nach vorne offen ist und so
größere Mengen Wasser direkt nach vorne rauslaufen. Da die Schale groß
genug war, haben wir jetzt eine kleine geschlossene Schale
reingestellt und so das Problem beseitigt.
Zugegeben, der Aufwand bei der morgendlichen Kaffeebereitung ist
größer wie mit einem Siebträger, dafür hat man weniger bewegte Teile
und somit hoffentlich weniger Reparaturen und auch weniger
Reinigungsaufwand. Ich bin gespannt wie sich die Maschine weiter
bewährt. Ach ja, der Espresso schmeckt mit der neuen Maschine nochmal
besser wie mit dem alten Vollautomaten. Es kommt mir so vor als ob wir
erst jetzt den vollen Aromaumfang unseres Kaffees geniessen können.
Montag, 26. Mai 2008
Boule im Dutch Oven
Grundrezept aus dem Buch "Artisan Bread in 5 Minutes" genommen, eine
Hand voll Haferflocken zugegeben (dafür die Mehlmenge etwas reduziert)
und nach der Methode für das No-knead-bread im Gusstopf ausgebacken.
Ein geniales Brot, sehr guter Geschmack, grobporige Krume die noch gut
Gelee auf dem Brot hält und eine knusprige Kruste.
In den amerikanischen Brotbackbüchern wird der "Dutch Oven" häufig
erwähnt. Eigentlich ist es nichts anderes wie ein feuerfester Topf mit
Deckel. Ich verwende einen Aluguss-Topf mit Tondeckel der auch mit im
Ofen vorgeheizt wird. Zu bekommen sind sowohl Topf als auch der
passende Deckel von der Fa. Berndes. In diesem kleinen Miniofen
bekommt das Brot dann genau das richtige Klima um optimal zu backen.
Das ersetzt auch jeden Backstein. Nach der Hälfte der Backzeit einfach
den Deckel abnehmen und offen für eine knusprige Kruste fertig backen.
Die schöne aufstehende Falte wie im Foto erreicht man dadurch dass man
den Teig vor dem letzten Gehvorgang in Form faltet und diese Falte im
Gärkörbchen nach unten zeigen lässt. Der Teig wird dann in den
vorgeheizten Topf gestürzt so dass die Falte wieder oben liegt.
Montag, 19. Mai 2008
"Nachwirkungen" der Reise in die USA
Nachdem ich in verschiedenen Blogs schon über das "5-Minuten-Brot" gelesen hatte, musste ich natürlich in den USA nach dem entsprechenden Buch Ausschau halten. "Artisan Bread in Five Minutes a Day" von Jeff Hertzberg und Zoe Francois war auch leicht zu finden und heute gab es trotz Renovierstress das erste Ergebniss daraus. Das Basisrezept kurz und knapp im Heissluftofen der Mikrowelle gebacken. Lecker, wenn auch bedingt durch die Heissluft keine schöne Kruste, sondern eine recht Harte Hülle. Merke: Tiefer einscheiden. Das Brot hat einen guten Ofentrieb und ist mir glatt durch den Boden geplatzt.
Ein kleines (gebogenes wg zu wenig Platz) Baguette gab es auch noch, hier nicht zu sehen, weil schon aufgegessen ;-).
Das Buch an sich ist schon sehr gut und hält einige Tips bereit. Abgesehen von der genialen Idee immer einen backfertigen Teig bereit zu haben gibt es auch noch allgemeinere Dinge die weiterhelfen. Mir ist es beispielsweise früher nie so recht gelungen das Brot vernünftig tief einzuchneiden ohne dabei gleich das Teigstück über das Backbrett zu ziehen und somit vollkommen aus der Form zu bringen. Kein noch so scharfes Messer hat bisher zu guten Ergebnissen geführt. Der Tipp im Buch ist ein gezacktes Messer zu nehmen und den Teig vor dem Backen zu bemehlen. Das hat erstaunlicherweise ohne größere Probleme geklappt.
Sonntag, 18. Mai 2008
Letztes Verkehrsmittel
noch rechtzeitig erwischt. Nach den schaukligen U-Bahnen in NY war die
Fahrt mit der S-Bahn richtig sanft. Die Reise war schön und sehr eindrucksvoll.
Komischerweise war mein Eindruck, dass die drei Tage Boston ausreichend waren, wir aber
durchaus noch länger in New York hätten bleiben können.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Little Italy's best Tiramisu
bevor es gleich in den Flieger geht: Zum Nachtisch haben wir uns noch bei Sambuca's Cafe in der Mullberry Street zwei Espresso und ein unglaublich gutes Tiramisu geleistet. Das Tiramisu war so ziemlich das beste was wir je gegessen haben. So locker und leicht dass man direkt noch eins nehmen könnte. Der Espresso war auch der bisher beste in New York.
Gleich geht es dann in den Flieger und wir sagen auf Wiedersehen New York!
Chinatown, Little Italy letzter Tag
durch die Viertel. Hier zeigt sich Manhattan von einer ganz anderen
Seite, viel liebenswerter und heimeliger wie in dem touristisch
dominierten Midtown. Kulinarisch wird hier einiges geboten. So sind
wir auch in Chinatown einer Empfehlung unseres Reiseführers gefolgt
und zum Dinner in das NY Noodlehouse auf der Bleeker Street gegangen.
Das Essen war sehr gut, üppig und preiswert. Einzig die roasted Duck
war viel zu knochig. Aber dennoch eine gute Empfehlung.
Mittwoch, 14. Mai 2008
Manner around the world
gemacht, nicht nur dass man da alles mögliche und unmögliche an
Medikamenten im supermarktstil bekommt, div an Kosmetika und
Lebensmittel ua hatten die auch original mannerschnitten mit
englischem Aufdruck, schon kurios.
Dienstag, 13. Mai 2008
Sonne!!
gestern. Stahlblauer Himmel und eine ins Sonnenlicht getauchte Skyline!
Bestes Wetter für einen neuen Versuch mit der Circle Line. Startpunkt
am Hudson, dann Downtown an der herrlichen Skyline, Ellies Island und
der Freiheitsstatue vor bei. Das war bei perfektem Wetter einer der
schönsten Blicke auf Manhattan.
Die Fahrt war in unserem Package von NYC Sightseeing enthalten was
sich somit wirklich gelohnt hat. Für 49,- Dollar eine Nachttour durch
Downtown mit Brooklyn, eine Tour durch Harlem, eine Rundfahrt Downtown
die wir als Taxi zu unserem Abendessen in Little Italy missbraucht
haben und wie erwähnt die Schiffstour sind schon genial. Bei anderen
Anbietern gab es dass nicht. Empfehlung!
Abendessen auf der 53rd Street
eine tolle Gelegenheit einen der vielen Strassenverkaufsstände für
unser Abendessen zu entdecken. An der Ecke 5th Avenue 53rd steht ein
sehr beliebter Stand der Schlange nach zu urteilen. Mit drei Gerichten
gibt es hier nur eine sehr begrenzte Auswahl die sich auf Shish Kebab
mit Reis oder Pita beschränkt. Dafür geht es unglaublich schnell und
schmeckt richtig lecker. Vorsicht vor der Hot Sauce! In dem winzigen
Stand waren fünf Leute damit beschäftigt die lange Schlange
abzuarbeiten. Vergeblich! Als wir gegen Mitternacht nochmal
vorbeiliefen standen dort immer noch viele Leute an.
Nach dem Abendessen sind wir noch zum Apple Store der niemals
schliesst. Shopping mitten in der Nacht oder an einem Feiertag? Kein
Problem! Dazu immer freundliche Beratung und eine Atmosphäre wie in
einem Cafe. Klasse!
Montag, 12. Mai 2008
Regen und Circle Line
wurde aus unserer geplanten Schiffstour durch den Hafen mit der Circle
Line nichts. Es fuhr einfach kein Schiff. So wurde dann heute unser
Shopping-Tag der mit einem Besuch bei Macy's begann. Mit 11%
Sonderrabatt für Touristen kein schlechter Start.
Sonntag, 11. Mai 2008
Little Italy: Ferrara
Hier gibt es nur Süsses oder Cafe. Die Schlange am Eingang war lang
und wir mussten kurz warten.
Dafür waren die Espressi kräftig und gut und der Three Berries Bisc
Tart lecker. Nur der Boden mit Marzipan hätte für unseren Geschmack
nicht sein müssen. Die Bedienung war nett und freundlich obwohl der
Laden geradezu überquoll.
Eine Empfehlung und ein guter Ausgleich für den Abend.
Little Italy: Il Cortile
gegangen. Das Il Cortile sah zwar gut aus und war auch von Michelin
empfohlen aber die Bedienung war unfreundlich und ging auch nicht auf
unsere Wünsche ein und das Essen nur mäßig. Meine Nudeln und Soße
waren gut, die Hühnchenbruststücke aber zu trocken. Insgesamt keine
Empfehlung wert.
Mal sehen was uns beim Nachtisch im Ferrara erwartet.
Musical und Ny bei Nacht.
Mamma Mia mit den Songs von Abba. Am Broadway merkt man schon dass
hier erstklassige Darsteller haufenweise verfügbar sind. Es war
einfach klasse!
Danach gab es dann die Bus-Tour durch das nächtliche Manhattan. Unser
Reiseführer war ein echtes NY- Original mit haufenweise Stories über
jede Ecke. Wirklich lohnenswert und auch noch interressant wenn man
die Stadt schon kennt. Als wir um 0:30 zurück waren, sind wir nur noch
tot ins Bett gefallen.
Das Bild ist der Blick von unserem heutigen Frühstücksort, dem Cafe
Nicole im Novotel, auf das Wintergarden Theatre am Broadway.
Nachttour
Stop bei unserer nächtlichen Stadttour.
Freitag, 9. Mai 2008
Met und Regen
haben das Beste draus gemacht. Morgens früh raus und zum Lincoln
Center gelaufen und... wir haben Karten für heute abend bekommen!!
Macbeth mit James Levine als Dirigent! Leider gab es für morgen abend
mit Placido Domingo keine Karten mehr.
Dann noch eine Führung durch die großen Häuser des Lincoln Centers
mit der Chance bei den Proben für ein Musical dabei zu sein.
Donnerstag, 8. Mai 2008
New York Times Square
U-Bahn an die äusserste Spitze zu den Piers gefahren. Leider saßen
wir in dem falschen Wagen und konnten an der Endstation nicht
aussteigen. Ein kleiner Spaziergang brachte uns dann zu einer riesigen
langen Schlange von Leuten die alle das gleiche vor hatten wie wir:
Freiheitsstatue und Ellies Island ansehen. Das haben wir dann
aufgegeben und sind zu Ground Zero gelaufen, einer riesigen Baugrube
mit viel Nationalstolz. Bedrückend, aber gleichzeitig so
übersteigert, dass es uns zuviel wurde.
Was ich ganz vergessen habe: Am ersten abend waren wir traditionell
und sehr schick im Mariott Marquis hoch oben über Manhattan essen.
Siehe auch das Bild.
Der Tag ging dann weiter mit einem ausgedehnten Marsch durch die
Stadtteile: Tribeca, SoHo, Greenwich und Chelsea. Auf einem tollen
Markt am Union Square und einem Bio-Supermarkt besorgten wir uns dann
noch das Abendessen.
Mittwoch, 7. Mai 2008
New York
im battery Park auch ein wifi gefunden
Montag, 5. Mai 2008
Blühende Bäume
schon ausgiebig Boston erkunden.
Sonniger Tag in Boston
wir noch entlang dem Freedom Trail bis in den Hafen von Boston. Der
Freedom Trail führt entlang verschiedener Sehenswürdigkeiten aus der
Zeit des Unabhängigkeitskrieges quer durch Boston. Nach einem kleinen
Snack ging es dann relativ früh ins Bett. Der Morgen empfing uns dann
mit strahlendem Sonnenschein und deutlich wärmeren Temperaturen.
Samstag, 3. Mai 2008
Ankunft Boston
ungemütliches Boston bei nur ca. 7 Grad. Einreiseformalitäten und
Gepäck einsammeln waren erstaunlicherweise in nur etwas mehr als einer
halben Stunde hinter uns gebracht. Dann ging es per Shuttle-Bus und U-
Bahn bis direkt vor unser Hotel. Ein riesengrosses Zimmer mit Blick
auf den Hafen, frisch renoviert und wirklich sehr schön. Stadtbummel,
lecker Essen und dann ab ins Bett. Da es morgen regnen soll, stehen
Museen auf dem Programm.
Flieger
13 Grad) zu fliegen stimmt uns ja schon etwas wehmütig. Jedenfalls ist
der Flieger schon da und wird mit Futter für uns beladen. Dank Check-
in über Internet gestern sind wir auch sehr schnell durch alle
Kontrollen gekommen.
Bin gespannt ob wir in Usa genug Möglichkeiten finden weiter zu
bloggen.
Jetzt geht es in etwas mehr wie einer Stunde nach Boston. Durch die
Zeitverschiebung (6 Stunden zurück, es ist also erst 5 Uhr morgens in
Boston) verlieren wir nur 2 Stunden.



























