Sonntag, 27. Juli 2008

Erntesegen

Ofengemüse vom Blech

Lecker mit frischem Sommergemüse

div. Gemüse der Saison (Brokkoli, Zucchini, Spargel, Pilze, Karotten,
grüne Bohnen auch kleine, neue Kartoffeln)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Tel. Kräuter der Provence (od. ganz viele frische Kräuter, Rosmarin,
Oregano, Thymian usw.)
2 Lorbeerblätter
(Kräuter)salz
Pfeffer
250 ml Weißwein (ersatzweise Gemüsebrühe)
8 Essl. Olivenöl
400g Strauchtomaten

Gemüse putzen und in gleich große Stücke schneiden (bei Bedarf
blanchieren Grüne Bohnen, Brokkoli...)
Gemüse in einer großen Schüssel mit den Gewürzen und Flüssigkeiten gut
durchmischen, auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200
Grad ca. 25-35 min backen.
15 min vor Ende die Tomaten hinzugeben.
Optional mit frischem Parmesan und Basilikum bestreuen.
Schmeckt mit Nudeln, Kartoffeln oder einfach pur mit frischem Brot od.
natürlich als tolle Beilage zu Fisch u. Fleisch.

Ö-Reich: Marillenkirtag in Spitz

Letztes Wochenende war es wieder soweit: Marillenkirtag in Spitz, das
Faszinierende: der Marillenknödelautomat, schon Tage davor haben wir
uns gefragt wie der wohl aussieht und funktioniert??
Doch einfacher als gedacht, man stellt sich in die lange Schlage, die
am Sonntag nachmittag nicht gerade kurz war, hinter uns wurde beraten
ob man besser 12 statt 10 Knödel nimmt, kauft sich Jetons und wirft
die, nach weiteren wartenden Minuten, in den Einwurf, schwupps, da
geht eine Schublade auf und heraus kommen duftende, frische Knödel.
Die waren übrigens sehr, sehr lecker!!

Freitag, 25. Juli 2008

Ö-Reich: Hörnchen oder Kipferl


Natürlich wurde während unseres Aufenthaltes in Österreich auch wieder etwas selbst gebacken. Wozu sonst hat man auch dort einen Backstein im Ofen? Neben einem 5-Minuten Brot mit Kürbisverhackertem (gehackte Kürbiskerne, gibts in Österreich beim Hofer) bestreut gab es die leckeren Hörnchen aus dem Kühlschrank wie im Blog "Küchenlatein" vorgestellt.
Ich habe das Rezept nur etwas modifiziert und frische Hefe (einen halben Würfel) und etwas mehr Mehl (ca. 80g, glattes 480er Mehl) genommen. Der Teig schien mir sonst etwas arg flüssig und da man den ja am nächsten Morgen ausrollen sollte.

Nach einer Nacht im Kühlschrank war das Ausrollen wirklich kein Problem. Ich habe drei Portionen aus dem Teig gemacht und diese zu Vierecken ausgerollt aus denen jeweils 8 Hörnchen entstanden. Die Hörnchen sollten 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen bis Sie für 20 Minuten im Ofen verschwinden. Den Teig zwischenzeitlich wieder in den Kühlschrank stellen!

Das Ergebnis waren dann richtig leckere Kipferl die sowohl mit leckerem österreichischem Schinken als auch mit der tollen (hausgemacht, danke an die Köchin!) Marillenmarmelade fantastisch schmeckten. Bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht.


Donnerstag, 24. Juli 2008

Ö-Reich: Felsengartl


Am Wochenende gab es einen Kurzurlaub nach Österreich mit einigen leckeren Erlebnissen. Genug Stoff für den Blog. An der Donau, bei Krems gelegen befindet sich das idyllische Restaurant "Felsengartl". Hier haben wir am Samstag bei teils heftigem Regen draussen zu Abend gegessen. In einer Reihe auf einer Holzbank bei strömendem Regen zu sitzen war schon etwas komisch. Dafür sollte dann eigentlich das Essen entschädigen. Leider gab es hier Licht und Schatten. Nach einer guten Vorspeise (Ziegenfrischkäse in Schinken gerollt mit Salatgarnitur) ging es dann beim Hauptgang bergab. Semmerlknödel mit frischer Schwammerlsoße ist eigentlich ein klassisches Gericht für die Gegend, hat Saison und sollte eigentlich richtig gut schmecken. Leider bestanden die "Semmerlknödel" nur aus zwei mageren Scheiben die in einer Suppenschale in Soße schwimmend serviert wurden. Die Soße war dann aber das eigentliche Ärgernis. Dünn und schlabbrig, dazu etwas fad kann man dem Koch nur etwas mehr Mut beim Abschmecken wünschen. Auch das zweite Hauptgericht (Hühnchenfilet mit Spinatfülle) hat diesen Eindruck leider bestätigt.
Das dazu gereichte Gebäck war aber sehr lecker und wurde dann auch fast vollständig mit der Soße gefuttert. Ein Glück kam noch später das Salz zum nachwürzen. Für nicht Ö-Kundige sei noch erwähnt, dass bei unseren Nachbarn das Gebäck immer einzeln nach Verzehr berechnet wird.
Da es dann langsam aber doch ungemütlich wurde, verzichteten wir auf den Kaffee und machten uns auf den Weg nach Hause. Eigentlich ein Fehler den man hier nicht begehen sollte. Es wird nämlich ein hervorragender Kaffee serviert: "Cult"-Kaffee, eine Marke einer kleinen Rösterei in der Nähe von Ybbs. Dieser Kaffee ist sehr zu empfehlen und wird auch dort wo er angeboten wird ausgezeichnet zubereitet. Der Röster achtet darauf seine Kunden auch in der Kaffeezubereitung zu betreuen. Ein gutes Konzept!

Fazit: Felsengartl - idyllisch gelegen, wunderschöner Gastgarten, leider schwächen beim Abschmecken. Empfehlung für den Nachmittagsausflug bei Kaffee und Kuchen.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Die schnellste Béarnaise der Welt

Erst kürzlich haben wir uns beim Kochen über die Packungssoßen aufgeregt. Wie übel ist es doch eine fertige Hollandaise aus der Packung über einen erstklassigen Spargel zu kippen. Das hat doch kein Spargel verdient. Genauso schaut es mit ähnlichen Soßen, wie bspw. der Béarnaise aus.
Dass es auch anders geht und trotzdem nicht viel Aufwand braucht, zeigt uns das leckere Rezept bei Chili und Ciabatta:

Chili und Ciabatta: Salzgeröstetes Schweinefilet mit der schnellsten Béarnaise der Welt

Mittwoch, 16. Juli 2008

Focaccia und Pizza



Was macht man mit einem Brotteig zum 5 Minuten Brot der schon etwas zu lange im Keller stand und nun sehr sehr klebrig ist? Mein Versuch mit dem Küchenrührer etwas Dinkelmehl einzurühren und dann noch etwas gehen zu lassen, endete in einem leckeren Focaccia mit Olivenöl und frischen Kräutern aus dem Garten dass in 12 Minuten auf dem heissen Schamottstein einfach richtig knusprig wurde.
Das zeigt mal wieder, dass die klebrigen und nassen Teige den Aufwand lohnen, weil Sie einfach super lecker werden .

Aus dem übrigen Teig haben wir dann super leckere Pizza gemacht. So kross und leicht bekommt man sie sehr selten beim Italiener. Richtig gut wird das natürlich nur mit einer hausgemachten Tomatensauce. Diese lässt sich fix selbst machen. Man benötigt:

passierte Tomaten mit Stückchen
frische Tomaten
Knoblauch
frischer Oregano
Zucker, Salz und Pfeffer nach Geschmack

alles einfach kalt verrühren und Beläge nach Geschmack wählen. Zur richtigen Pizza gehört übrigens unbedingt Mozarella.


Montag, 14. Juli 2008

Schnelles Rezept: Schinkenfleckerl

Manchmal muss man schauen dass man den Frühstücks-Schinken vom Wochenende gut verwertet. Was bietet sich da eher an wie die leckeren österreichischen Schinkenfleckerl.

Wir brauchen:

Schinkenreste
Etwas Gemüse (Paprika, Tomate, Zucchini o.ä je nach Verfügbarkeit)
eine Zwiebel
Petersilie und Basilikum
etwas Sahne oder Frischkäse, alternativ Parmesan

Nudeln nach Packungsangabe bissfest Kochen. Zwiebel und das Gemüse mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Direkt die Nudeln zugeben und kräftig braten, dabei nicht zu oft wenden. Werden die Nudeln leicht braun, Schinken zuzgeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, Tomate und Sahne dazugeben und kurz weiterköcheln.

Zuletzt die Kräuter unterheben und noch kurz ziehen lassen. Guten Appetit!


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Sonntag, 13. Juli 2008

Lehmofen für den Garten

Während unseres USA Urlaubs gab es so viele interessante Dinge zu kaufen, dass man schon aufpassen musste den Koffer nicht zu voll zu machen und sich auf die sinnvollen Sachen beschränken. So musste ich dann auch unbedingt noch ein Buch über die Konstruktion von  Lehmöfen für den Hausgebrauch mitnehmen.
Ich finde die Idee einfach faszinierend im Garten einen Ofen stehen zu haben der quasi in dieser Form schon Jahrhunderte oder auch Jahrtausende im Einsatz ist. Das Prinzip ist genauso einfach wie bestechend: Man stelle einen guten Untergrund aus hartem Material her, häufe etwas Sand zu einem Hügel auf und belege diese "Form" mit Lehm oder Ton der einfach trocknen gelassen wird. Danach entnimmt man vorsichtig den Sand und hat einen ganz simplen Ofen.

Das Vorhaben lässt sich natürlich noch mit diversen Extras wie Schornstein, Ofentür oder auch den Ofen als Skulptur zu gestalten ausbauen, aber im Prinzip soll wirklich die einfache Variante reichen um schon sehr gutes Brot backen zu können.

Sobald ich Zeit dazu habe, wird das ausprobiert!

Das Buch heisst übrigens: Build your own Earth Oven