Samstag, 8. Mai 2010

Sauerteigbrot mit vielen Körnern und Möhre

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Nun ist ein altes Familienmitglied wieder zurückgekehrt: Robert! Robert ist ein Sauerteig der im Kühlschrank gedeiht und mit dem alle 10 Tage gebacken werden kann. Nachdem er jetzt fast drei Jahre inaktiv war und zerkrümelt im Kühlschrank lag, habe ich diesen wieder aktiviert. Dachte nicht, dass es noch klappt aber das Ergebnis sieht man auf dem Bild.

Das Brot ist eine Eigenentwicklung die inspiriert wurde durch das Dachsteinbrot das ich in Österreich schon oft gegessen habe.

Brühstück
3 Esslöffel Buchweizen
5 Esslöffel Sonnenblumenkerne
1 Esslöffel Leinsamen
2 Esslöffel Haferflocken

Teig
25g Salz
1 mittelgrosse Möhre
200g Weizensauerteig (Robert) flüssig
4 El Maisgrieß
4 El Goldleinsamen geschrotet
1El Sojamehl
400 ml warmes Wasser
500 g Bio Dinkelmehl 1050
250 g Weizenmehl 405

Die Zutaten für das Brühstück am Vortag (oder auch 1-2 h vorher) in eine Schüssel geben und mit heissem Wasser gut bedecken.

Die Zutaten für den Teig in eine große Knetschüssel geben, das Brühstück dazu und mit dem Knethalen gut durchkneten. Danach eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Jetzt kann der Teig entweder direkt verarbeitet oder im Kühlschrank aufgehoben werden. Ist der Teig gut gekühlt lässt er sich besser bearbeiten.

Vom vorbereiteten Teig ein Stück in der Größe einer Grapefruit abnehmen und dieses wie einen Brief umschlagen, drehen und von der anderen Seite wieder umschlagen. In ein vorbereitetes Gärkörbchen stürzen und für 1-2 h je nach Teigtemperatur gehen lassen. Backofen auf maximale Temperatur (bei mir 250 Grad) vorheizen. Brot aus dem Gärkörbchen auf einen bestreuten Schieber stürzen und auf der Steinplatte (Pizzastein) im Ofen freigeschoben 45 Minuten backen. Am Anfang einmal gut schwaden!

Das Brot hat eine grobe Krume und hält sich durch Möhre und Vollkornanteil einige Tage im Brotkasten.

Samstag, 1. Mai 2010

Limonade aus Minze und Zitronensaft

Wenn ich mir die ganzen Wellness-Limonaden dieser Tage so anschaue und dann die Inhaltsstoffe ansehe frage ich mich wo da die Wellness bleibt. Dabei ist es ziemlich einfach so eine richtig leckere Limonade herzustellen die auch noch gesund ist.

Einfach zwei bis drei Minze-Pflanzen, diese wachsen auch perfekt auf der Fensterbank, und ein paar Zitronen besorgen. Für einen Liter Limonade ca. 15-20 (je nach Blattgröße) Minzblätter abzupfen, kurz abbrausen, mit dem Saft einer halben Zitrone und 2-3 Teelöffeln Zucker in einen Krug geben. Danach mit heissem Wasser übergiessen und abkühlen lassen. Wer es mag nimmt einen halben Liter Wasser und giesst dann später noch einen halben Liter spritziges Mineralwasser drüber. Dann bubbelt es auch!

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