Es gibt einige Quellen im Internet die sich rund um das schnelle
Backen von gutem Brot drehen. Ich meine jetzt nicht diese seltsamen
Versuche mit Backpulver oder Bier, sondern richtige Brote aus den
normalen Zutaten Wasser, Hefe, Salz und Mehl. Qualitativ vergleichbar
mit Brot von einem guten Bäcker. Da ich schon mehrmals danach gefragt
worden bin, hier mal die beiden bei mir beliebtesten Rezepte.
Eines davon habe ich schon erwähnt Blogeintrag Nachwirkungen und auch
schon öfter nachgebacken. Dazu gibt es ein Video hier: Video bei Startribune
und das Rezept mit Erfahrungsbericht in diesem Blog: RezkonvSuite. Eine
andere Variante backe ich auch ab und an. Diese nennt sich "No-Knead-Bread"
und kommt, wie kann es anders sein, ebenfalls aus den
USA. Das Originalrezept gibt es bei der NY-Times und die deutsche Adaption gibt es
unter anderem hier: foolforfood.de
Wenn man sich beide Rezepte einmal genau anschaut unterscheiden diese
sich nicht wesentlich und basieren auf dem gleichen Prinzip, der
Autolyse. Das klappt einfach perfekt und wahrscheinlich besser als
manch ein Bäcker je gedacht hat, wenn er überhaupt auf den abstrusen
Gedanken kam den Teigansatz nicht mehr zu kneten und gleich kühl zu
stellen.
Am Anfang tut man sich es allerdings als Anfänger mit dem doch sehr
klebrigen Teig sehr schwer. Dazu sind aber die Tips unter Artisan
Bread in 5 Minutes gut zu gebrauchen. Immer wenn möglich eine
Teigspachtel verwenden (ich habe auch große Spachteln aus dem
Baumarkt, die klappen perfekt) und den Teig vor dem entnehmen aus der
Schüssel etwas bemehlen. Dann geht es gut.
Jede Variante der Teige oben ist auch ein Versuch wert. Das Foto zeigt
eine Variante des No-Knead-Brots als Baguette mit Kürbiskerngehacktem
bestreut. Viel Spass beim ausprobieren!
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